Ernst Heck
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Ernst Heck (1899-1944), mit 15 Jahren und neun Monaten einer der jüngsten Kriegsteilnehmer.
Elektronische Reproduktion seines Tagebuchs, 1915-1916
Das Tagebuch befindet sich unter der Archivsignatur N11.24 in der Lebensdokumentensammlung der Bibliothek für Zeitgeschichte / Württembergische Landesbibliothek und kann im Sonderlesesaal eingesehen werden. Kontakt: bfz@wlb-stuttgart.de

Einleitung
Ernst Heck wurde 1899 geboren und stammte aus Durmersheim in Baden. Mit gerade einmal 15 Jahren und neun Monaten meldete er sich 1915 freiwillig zum Militärdienst und wurde im Feldartillerie-Regiment 103 in Frankreich eingesetzt.
Sein Tagebuch deckt den Zeitraum 18.2.1915-11.10.1916 und seinen Einsatz bei einer Munitions-Kolonne in Nordfrankreich ab (u.a. bei Bapaume während der Schlacht an der Somme 1916).
Außerdem enthält das Tagebuch Abschriften von drei Soldaten-Gedichten, die allerdings nicht von ihm selbst verfasst wurden. So auch die an der Front weit verbreiteten Verse über die "Etappenschweine" (1914, anonymer Verfasser).
Informationen über sein Leben in der Zwischenkriegszeit sind nicht bekannt. Aus einigen beiliegenden Zeitungsausschnitten geht hervor, dass Heck 1940 Kreisamtsleiter der NSDAP (Amt für Erzieher) und Ratsherr der Stadt Mannheim war. Als Hauptmann der Reserve fiel er im September 1944 in Monfestino, Italien.